Bei dem Kolloidalen Silber handelt es sich um kleinste Silberpartikel (Nanosilber), die fein verteilt und schwebend in einem anderen Stoff vorliegen. Es handelt sich um zwei schwer lösliches Gemisch aus Silber und einem anderen Stoff, dem Dispersionsmedium. In der Regel wird Nanosilber mit destilliertem Wasser verwendet. Kolloidales Silber wird deshalb auch Silberwasser genannt. Die sogenannten Kolloide findet man in Hautpflegeprodukten, in Arzneimitteln und in industriell gefertigten Kunststoffen vor.

Nachfolgend einige Fakten zum Kolloidalen Silber

  • Nach Ansicht der Anhänger von kolloidalem Silber, handelt es sich um ein wirkungsvolles Breitspektrum-Antibiotikum. Es soll ein bestimmtes Enzym deaktivieren, dass von einzelligen Bakterien, Pilzen und Viren für ihren Sauerstoffwechsel benötigt wird.
  • Die amerikanische Food and Drug Administration bewertet kolloidales Silber als Naturheilmittel. In Deutschland ist kolloidales Silber laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ein Arzneimittel.
  • Eine wichtige Zahl bei der Herstellung des Kolloidalen Silbers ist die Anzahl des Nanosilbers in dem Dispersionsmedium. Sie wird in ppm (Parts per Million) angegeben. Diese Zahl gibt an, wie viele Silberteilchen sich in dem Produkt befinden. Allgemein wird eine mittlere Konzentration von 40 ppm empfohlen.
  • Anhänger des kolloidalen Silbers sind begeistert von den Erfolgen, die man mit kolloidalem Silber erreichen kann. Es gibt aber auch kritische Stimmen, die dem kolloidalen Silber nur eine geringe Wirkung zuschreiben oder es sogar als schädlich ansehen

Anwendungen

  • Kolloidales Silber wird äußerlich bei Neurodermitis oder eitrigen Wunden eingesetzt.
  • Innerlich wird es solle es gegen Viren, Bakterien oder Pilze wirken.
  • Es soll auch bei Gelenksentzündungen helfen
  • Im Gegensatz zu den meisten Antibiotika sind wohl keine schädigenden Einflüsse auf die Darmflora bekannt.
  • Es wird ebenfalls zur Stärkung des Abwehrsystems und zur Entlastung des Immunsystems verwendet.

Nebenwirkungen

  • In den Artikeln wird häufig von einer Argyrie berichtet. Die Graufärbung der Haut kann durch die Einlagerung von Lichtempfindlichen Partikeln in der Haut verursacht werden.

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