10 clevere Möglichkeiten Geld zu sparen

1. Versicherungen

Es lohnt sich, alle Versicherungen auf den Prüfstand zu stellen. Sind sie sinnvoll und notwendig? Brauchen Sie als gehbehinderter Rentner noch eine Unfallversicherung? Sind Sie nicht über Ihre Kreditkarte automatisch auf Reisen versichert? Oft haben wir zwei oder drei Reisekranken-Versicherungen. Oder als Gewerkschaftsmitglied haben Sie oft automatisch Rechtsschutz inklusive. Stellen Sie Preisvergleiche im Internet an.

Gibt es günstigere Anbieter für das gleiche Leistungspaket? Und zahlen Sie Ihre Prämien nach Möglichkeit für ein Jahr im Voraus, das spart echt Bares. Bei Autoversicherungen ist genau zu überlegen, welche Kilometerleistung Sie jährlich fahren, ob der Wagen im Carport oder der Garage steht, ob Sie ihn alleine fahren und seit vielen Jahren unfallfrei sind. Hier können Sie jährlich hunderte Euros einstreichen.

Generell lohnt sich ein Blick in die allgemeinen Geschäfts-Bedingungen, damit Sie im Schadensfall keine böse Überraschung erleben. Beispiel: Wenn die Reiseversicherung nicht vor dem Start des Trips beim Anbieter bezahlt ist, gilt sie als nicht zustande gekommen. Mancher Hausrat- und Haftpflichtversicherungen schließen bestimmte Risiken aus, etwa wenn Sie unter Alkoholeinfluss einen Unfall gebaut haben oder ihre Kamera offen sichtbar im Wagen liegen gelassen haben.

2. Urlaub übers Internet:

Das klassische Reisebüro ist out, man bucht heute seinen Urlaub übers Internet. Natürlich haben die traditionellen Reisevermittler immer noch ihre (Nischen-) Kunden – für spezielle Angebote wie Schiffstouren oder Weltreisen oder betreute/begleitete Abenteuertouren. Doch der klassische Pauschalurlaub geht heutzutage mehr über die Internettheke.

Und da kann man viel Geld sparen. Man muss sich nur bei den einschlägigen Portalen anmelden, um echte Schnäppchen täglich ins Postfach zu bekommen. Man spart pro Urlaub in der Regel über 1.000 Euro und mehr. Ganz egal, ob man Bade- oder Abenteuerurlaub plant, pauschal, all inclusive oder Mietobjekte für längere Zeit – man kann sogar aus verschiedenen Bausteinen wählen und sich individuell seine Reise selbst zusammenstellen.

3. Freizeit

Ja man kann seine Freizeit auch zum Geld sparen nutzen – wie? Ganz einfach: Kümmern Sie sich um Ihren Garten oder mieten einen Schrebergarten. Bauen Sie selbst Gemüse, Obst und Salat an. Das schon den eigenen Geldbeutel gewaltig, und Sie wissen, was auf den Tisch kommt – ungespritzt und einwandfrei. Obendrein befriedigt es einen, seinen eigenen Erfolg wachsen zu sehen, im Garten und in der Geldbörse.

4. Geld bei Mieten sparen

Mieten sind mit gut einem Drittel dergrößte Ausgabe-Posten im Monatsbudget. Deshalb sollte man hier zuallererst überlegen, wie gespart werden kann. Manchmal ist es eine Überlegung wert, in den Randbezirk einer Großstadt umzuziehen, wo die Mieten günstiger sind. Dann muss man zwar erst mal in den Umzug investieren, aber schon schnell rechnet sich die Ausgabe und sorgt anhaltend für mehr Geld in der Haushaltskasse. Weil Mieten aber so hoch sind, darf man dafür auch einwandfreie Ware, sprich intakte Wohnungen erwarten. Wo das nicht der Fall ist und die Wohnungen Mängel aufweisen, kann man den Mietzins mindern, etwa wenn Wände feucht sind, die Heizung nicht richtig funktioniert oder auch bei Baulärm – zum Teil sogar über 50 Prozent der monatlichen Miete. Wenn Ihre Wohnung qualitätsgemindert ist, dann zahlen Sie auch weniger – nach vorheriger Ankündigung und Fristsetzung zur Mängelbeseitigung. Da jede zweite Nebenkostenabrechnung falsch ist, lohnen sich hier auf jeden Fall immer ein Widerspruch und ein genaues Hinsehen.

5. Restaurantbesuche

Das geht natürlich richtig ins Geld, wenn Sie fein essen möchten. Manchmal gibt es gute Lokale um die Ecke, die nur halb so teuer sind wie die berühmten Sterne-Küchen. Suchen Sie also nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Am besten, Sie kochen selbst zu Hause und arrangieren das 5-Gänge-Menü wie im Restaurant. Das spart eine Menge Kohle, und man isst viel ungezwungener, aber qualitativ genauso gut, wenn nicht besser. Wenn Sie sowieso ein guter (Hobby-) Koch sind, warum arrangieren Sie dann nicht ein tolles Menü für Ihre Freunde und lassen sich dabei mit einem edlen Wein entlohnen, den Ihre Gäste mitbringen. Schon haben Sie wieder gespart und gut geschlemmt.

6. Essen

Kochen Sie intelligent, damit nicht zu viel übrig bleibt. Schätzen Sie ein, was jeder so verzehrt, die Fleischmenge, die Kartoffeln, das Gemüse. Und verwerten Sie möglichst viel von Ihrem Essen, etwa das Wasser, in dem Sie Gemüse gekocht haben, als Basis für eine Suppe verwenden, mit Kräutern schmackhaft machen. Oder schneiden Sie Obst in Joghurt. Führen Sie einen Reste-Tag in der Woche ein. Gekochte Kartoffeln kann man zu köstlichen Bratkartoffeln weiterverarbeiten, gekochten Reis zu Milchreis aus gebratenem Reis mit Möhren, Erbsen und Eiern in der Pfanne.

Nudeln lassen sich bestens in der Pfanne mit Paniermehl, Butter und Eiern aufbraten, dazu etwas Maggi als Würze. Hähnchen-Schnitzel eignen sich hervorragend in Streifen geschnitten auf frischem Salat. Selbst den Essig aus Gurkengläsern kann man für Kartoffel- und Nudelsalat als Würzung verwenden oder auch als Salatdressing für grüne Salate. Frühstückseier schneiden Sie in Scheiben und dekorieren damit Ihre Salate. Schaffen Sie ein halbes gebratenes Hähnchen nicht ganz, dann trennen Sie das restliche Fleisch von den Knochen und schneiden es in kleine Stücke für ein Hühnerfrikassee im Brandteig- Törtchen. Schmeißen Sie selbst trockene Brötchen nicht weg, denn die eignen sich aufgerieben als Paniermehl oder in kleine Stückchen geschnitten als Innenleben von Semmelknödeln. Selbst Knödel lassen sich in Scheiben geschnitten hervorragend in der Pfanne braten.

7. Telefon/Handy/Fernsehen

Der Markt für mobiles Telefonieren ist ständig in Bewegung. Deshalb sollte man Handyverträge generell zum Ende der Vertragslaufzeit kündigen, denn meist gibt es dann bessere Konditionen, weil der Anbieter Sie weiter binden möchte. Er hat ja gesehen, dass Sie 24 Monate lang pünktlich Ihre Raten bezahlt haben, also sind Sie ein solventer Kunde. Oft ködern Firmen Sie mit einem neuen Handy-Modell, super Konditionen. Und ein Marktvergleich lohnt immer. Manchmal sind andere Anbieter besser. Das gleiche gilt für den Festnetzanschluss oder ein Kabelpaket fürs Fernsehen (Sport- oder Movie-Chanel). Kündigen Sie und Sie werden sehen, wie Ihnen die Firmen buchstäblich die Bude einrennen. Denn es geht hier um viel Geld, weil die Verträge relativ langfristig abgeschlossen werden. Und hier ein besonderer Tipp: Nutzen Sie öfter Internettelefonie, denn mit Anbietern wie z.B. Skype können Sie weltweit kostenlos telefonieren (vorausgesetzt, Ihr Gesprächspartner hat die Software auch installiert). Selbst wenn Ihr Partner kein Skype hat, telefonieren Sie noch wesentlich günstiger als von Handy oder Festnetz. Und wenn Sie an Ihrem Laptop oder Tablet eine Kamera eingebaut haben, nutzen Sie Skype quasi sogar als Bildtelefon.

8. Internet/kostenlose Software, eBooks, Filme/Musik

Nutzen Sie das Internet als wahre Sparquelle. Sie brauchen kein teures Geld mehr für neue Musik-CDs oder Videos auszugeben. Übers Internet geht´s wesentlich billiger und manchmal sogar kostenlos. Zahlreiche eBooks, auch Romane und Krimis, legen Verlage als Köder-Give aways obendrauf, um Sie als Kunden erst mal zu gewinnen. Grasen Sie alle kostenlosen Möglichkeiten im Internet ab. Sogar nützliche Software wie Anti-Viren-Schutz, PDF-Reader und Zip-Programme (zum Verpacken von Dateien) können Sie kostenlos runterladen, dazu Bildbearbeitung, Video-Software und vieles mehr. Bevor Sie für Software teures Geld ausgeben, grasen Sie die Fundgrube Internet ab. Hier ist nicht die Devise „Geld ausgeben“, sondern „Geld einnehmen“.

9. Computer

Überlegen Sie genau, ob Sie einen eigenen Computer überhaupt brauchen. Oft können Sie auf Ihrer Arbeitsstelle das Gerät nutzen, das Ihnen Ihre Firma zur Verfügung stellt. Klären Sie aber die private Nutzung ab, etwa indem Sie Ihrem Chef anbieten, nur außerhalb der Arbeitszeit den PC nutzen zu wollen.

Dann bleiben Sie länger im Betrieb und signalisieren, dass Sie während der Arbeitszeit voll der Firma zur Verfügung stehen. Vielleicht haben Sie auch einen guten Freund, der Sie seinen PC nutzen lässt. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch gebrauchte und überholte Geräte anzuschaffen, etwa von autorisierten Händlern, die dazu noch Garantie bieten. Schaffen Sie sich immer nur die Hardware an, die Sie wirklich brauchen.

Beispiel: Sie brauchen keine super Grafikkarte oder einen ultraschnellen Rechner, wenn Sie überwiegend Texte schreiben und im Internet surfen/recherchieren – das wäre wie Porsche fahren auf dem Parkplatz. Und wenn schon Drucker, dann Laser und nicht Tintenstrahl, weil das geht ins Geld, die Tintenpatronen zu füllen.

Nutzen Sie nur die Schwarz-weiß-Funktion, Farbe muss nicht sein. Markenkartuschen sind zu teuer, billiger bedienen Sie sich im Internet. Ein Laptop frisst weniger Strom als ein PC, und Hochleistungsgeräte verbrauchen auch mehr Energie. Es lohnt sich immer, auch beim Aufladen von Handy-Batterien, das Kabel aus dem Stecker zu ziehen, wenn der Akku voll ist.

10. Kleidung/Mode/Fashion

Sie müssen nicht ständig dem Zeitgeist hinterher laufen und jeden Fashion-Wahn mitmachen. Kombinieren Sie das, was Sie in Ihrem Schrank haben, geschickt und neu. Räumen Sie dazu erst mal auf und verschaffen sich einen Überblick. Gelbe Bluse zu blauem Rock statt Ton in Ton; gestreiftes Hemd statt eintönig; machen Sie aus Ihrem Anzug eine flotte Kombination, indem Sie dazu passende Hosen oder Jacken tauschen. Manchmal müssen Sie auch zum Schneider gehen und Kleider kürzen lassen oder Jacken weiten.

Tragen Sie einen farbig auffälligen Pullunder übers Hemd und unterm Jackett. So erwecken Sie den Eindruck, ständig neue Klamotten zu haben. Und werfen Sie bitte nichts leichtfertig weg, denn was jetzt aus der Mode ist, kann im nächsten Jahr schon wieder in sein. Und wenn es einfach nur Textilien für den Second Hand-Shop oder den Flohmarkt sind. Auch bei der Reinigung von Röcken, Kleidern, Hosen oder Jacken müssen Sie nicht gleich zur teuren chemischen Reinigung rennen. Manchmal enthalten die eingenähten Schilder Reinigungshinweise, die Sie selbst erledigen können, etwa Schonwaschgang bei 30 Grad.

Flecken lassen sich auch partiell mit Mutters Hausrezepten entfernen. Sparen Sie sich das Geld für deine teure Reinigung. Und zum Thema Wäsche waschen noch eins: Das Bügeln können Sie sich heute meist ersparen. Viele Hemden sind bügelfrei. Sie müssen sie nur straff auf einen Bügel hängen und trocknen lassen; dazu ziehen Sie Kragen, Ärmel und Hemdleisten einmal stramm, und schon sieht das getrocknete Shirt wie gebügelt aus. Handtücher und Socken werden sowieso nicht mehr gebügelt, T-Shirts spannen sich meist am Körper.